Freitag, 8. Mai 2015

Vorbericht SV Bonlanden: Staffelleiter dröselt Abstiegsfrage auf (NWZ Artikel vom 08.05.2015)

Staffelleiter dröselt Abstiegsfrage auf

In der Fußball-Landesliga hat das abstiegsgefährdete Trio SV Ebersbach, TSV Bad Boll und FC Eislingen Heimspiele. Der FC Heiningen tritt auswärts an.
MARKUS MUNZ |

In der Fußball-Landesliga geht das Fernduell um die Meisterschaft zwischen dem FC Heiningen und dem TSV Weilheim in die nächste Runde. Dieses Mal spielen die beiden Kontrahenten, die derzeit ein Punkt trennt, wobei Heiningen eine Partie mehr absolviert hat, zeitgleich am Sonntag. Der FC Heiningen tritt beim Tabellenletzten FC Germania Bargau an, der TSV Weilheim empfängt den TSGV Waldstetten. Die Anhänger dürfen gespannt sein, ob es eine Fortsetzung des Wettschießens vom vergangenen Wochenende geben wird, als Heiningen mit 9:1 und Weilheim mit 7:1 Toren die Spiele gewannen.
"Die beiden machen es unter sich aus", freut sich Staffelleiter Karl-Josef Deutelmoser über einen echten Zweikampf an der Tabellenspitze. Am 6. Juni wird er zur Wimpelübergabe entweder nach Heiningen oder nach Weilheim fahren. Beide haben zum Saisonfinale ein Heimspiel, im spannendsten Fall wird die Meisterschaft erst dann entschieden.
In der Abstiegsfrage wird mit hoher Wahrscheinlichkeit erst ganz zum Schluss Klarheit herrschen. Lediglich Schlusslicht Bargau kann bei neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz bereits für die Bezirksliga planen. Deutelmoser stellt in diesem Zusammenhang klar: "Es wird vier Absteiger geben, der Fünftletzte muss in die Relegation." Zwar muss die Landesliga von derzeit 17 auf die Sollstärke von 16 Mannschaften reduziert werden, dies wird aber bereits dadurch erreicht, dass der Meister die Liga verlässt und im Gegenzug kein Absteiger aus der Verbandsliga erwartet wird. Einzig in Frage kommender Verbandsligist ist der FC Normannia Gmünd, doch für die Gmünder sieht es in Sachen Klassenerhalt gut aus. "Wäre ein Absteiger aus der Verbandsliga dabei, müsste die Verkleinerung der Landesliga über fünf Absteiger erreicht werden", erklärt Deutelmoser. Sollte sich am Ende der Relegation der Landesliga-Zweite in die Verbandsliga durchsetzen, sind der Landesligist und der Bezirksligist, die sich im Relegationsfinale gegenüberstehen, automatisch beide in der Landesliga. Dies hat aber keinen Einfluss auf die grundsätzliche Frage, ob vier oder fünf Teams absteigen. Die Zahl hänge einzig am Verbleib von Normannia Gmünd in der Verbandsliga, verdeutlicht der Staffelleiter.
Demnach stellt Platz zwölf am Saisonende das rettende Ufer dar, der Dreizehnte muss in die Relegation. Somit werden neben Bargau noch drei direkte Absteiger gesucht. In Frage kommen neun Klubs, darunter ein Trio aus dem Kreis, das dieses Wochenende in Heimspielen versuchen wird zu punkten. Der FC Eislingen unternimmt am Samstag um 15.30 Uhr gegen Bonlanden den nächsten Anlauf, die sportliche Talfahrt zu stoppen. Der SV Ebersbach würde sich mit einem Sieg über Bettringen am Sonntag um 15 Uhr der größten Sorgen entledigen. Um 16 Uhr am Sonntag empfängt der TSV Bad Boll, seit sechs Spielen ohne Sieg, Echterdingen. Ebersbach und Boll bleiben nur noch vier Spiele, um die nötigen Punkte einzufahren. Eine spannendere Schlussphase kann es für den neutralen Staffelleiter, der seit sieben Jahren die Geschicke der Liga leitet, kaum geben. "In jedem Spiel ist Pfeffer drin", bestätigt Deutelmoser.

Sonntag, 3. Mai 2015

Verbesserte Eislinger Mannschaft unterliegt deutlich in Dorfmerkingen

Vor dem Tor herrscht weiterhin Funkstille beim FC


Verbessert gegenüber den vorherigen Spielen zeigte sich die Mannschaft des 1.FC Eislingen in Dorfmerkingen. Am Ende stand trotzdem eine ernüchternde 0:4 Niederlage, welche die Blau-Weißen in höchste Abstiegsgefahr versetzt.


Schon vor dem Anpfiff musste FC-Trainer Uli Thon sein Team umstellen. Stammtorhüter Marcel Mulke musste verletzungsbdingt passen, dafür stand Edi Junker im Tor und machte seine Sache gut. Weniger gut machten es bis Mitte der ersten Spielhälfte seine Vorderleute. Sie ließen Torchance um Torchance für die Hausherren zu. So konnte sich FC-Keeper Junker bereits nach zwei Minuten erstmals auszeichnen als eine Direktabnahme von Dorfmerkingens Jan Hasenmaier abwehrte. 
Wenig später hielt er gegen Dorfmerkingens Angreifer Florian Wille seinen Kasten gleich zweimal sauber ehe es nach 22 Minuten erstmals einschlug. Der Schuss des sträflich freistehenden Simon Vesel sprang vom Innenpfosten des Eislinger Tores ins Netz. Nach 30 Minuten mussten die Eislinger erneut verletzungsbedingt wechseln. Für Abwehrspieler Joe Ankrah kam Philip Haußer in die Partie. Der war noch nicht richtig im Spiel da stand es 2:0 für die Hausherren. Florian Wille war, nachdem Eislingens Hintermannschaft zu langsam agierte zur Stelle und markierte die sichere Führung für die Sportfreunde. 
Erst jetzt begannen die Eislinger Fußball zu spielen und kombinierten besser und flüssiger miteinander. FC-Trainer Uli Thon hatte im Angriff Marco Frank aufgeboten und direkt dahinter Nicola Orlando um dem Eislinger Sturmspiel wieder etwas mehr Durchschlagskraft zu verleihen. 

Nach Wiederbeginn prüfte Eislingens Philip Haußer, SFD-Keeper Chrisitan Zech indem er die Flanke des besten Eislinger Akteurs an diesem Tage, Fabian Latzko, direkt nahm. Fabian Latzko war es auch der eine weitere Eislinger Chance durch Nicola Orlando einleitete. Der Schuss von Orlando verfehlte jedoch sein Ziel. Die Partie war nun offen und dem FC fehlte der Anschlusstreffer. Als die Eislinger dann offensiver agierten kassierten sie in den Schlussminuten noch zwei weitere Gegentore. Florian Wille traf in der 85. Spielminute und Bernd Mahler stellte in der 87. Spielminute im Nachschuss nachdem zuvor FC-Torhüter Edi Junker gut hielt, den 4:0 Endstand her. 

Für die stark abstiegsbedrohten und vom Verletzungspech arg gebeutelten Eislinger fiel diese Niederlage um zwei Tore zu hoch aus.

Sportfreunde Dorfmerkingen - FC Eislingen 4:0 (2:0)


SF Dorfmerkingen:

Zech – Hasenmaier, Sauer, Fabian Janik, Haas, Leib (61. Mack), Jeffrey Janik, Nietzer (76. Kolb), Mahler, Vesel, Wille (86. Niederer)

1.FC Eislingen:

Junker – Hilger, Schreiber, Reichert, Ankrah (30. Haußer) – Mojasevic, Unger, Fabian Latzko (80. Kaufmann), Tobias Latzko – Orlando – Frank (71. Pinheiro)

Tore:

1:0 Vesel (22.), 2:0 Wille (31.), 3:0 Wille (85.), 4:0 Mahler (87.)

Schiedsrichter:

Phillip Salver (Stuttgart)

Zuschauer:

100



#1FCE

Freitag, 1. Mai 2015

Vorbericht NWZ: Abstiegsbedrohte Clubs müssen auswärts ran!

NWZ Artikel vom 30.04.2015
Von: Andreas Böhringer

Abstiegsgefährdete Klubs müssen auswärts ran

In der Fußball-Landesliga dominiert das Thema Abstiegskampf, viele Klubs bemühen fünf Spieltage vor dem Saisonende den Rechenschieber. Dieses Wochenende treten alle gefährdeten Klubs auswärts an.

Punkten im Kampf um den Klassenerhalt lautet die Devise der abstiegsgefährdeten Klubs in der Fußball-Landesliga. Das gilt sowohl für den FC Eislingen als auch den TSV Bad Boll, die in der Tabelle beide auf den direkten Abstiegsrängen stehen. Eislingen hat 29 Zähler, Boll liegt bei 30, der TSV Buch auf dem Relegationsplatz hat 31 und TSV Deizisau weist auf dem ersten Nichtabstiegsrang 32 Punkte auf.

Das Feld ist demnach eng zusammen, und auch der SV Ebersbach (35 Punkte) ist noch nicht aus dem Gröbsten raus. Da die Landesliga in dieser Saison aus 17 Vereinen besteht, die Sollstärke allerdings bei 16 Klubs liegt, gibt es eine verschärfte Abstiegsregelung. Fünf Teams müssen direkt absteigen, der Sechstletzte hat über den Umweg Relegation die Chance, den Gang in die Bezirksliga abzuwenden.

In den Spieljahren 2012/13 und 2011/12 bestand die Landesliga aus 17 Vereinen. Vor zwei Jahren stieg der TSV Deizisau mit 39 Punkten ab, Essingen (ebenfalls 39) rettete sich über die Relegation. Damals musste kein Kreisvertreter um den Ligaverbleib zittern, der SV Ebersbach (47) und der TSV Bad Boll (52) waren im Tabellenmittelfeld, der FC Heiningen wurde mit 63 Zählern Vizemeister. Ein Jahr zuvor stiegen der FC Eislingen (25) und der FC Donzdorf (31) direkt ab, dem jetzigen Spitzenreiter TSV Weilheim reichten 36 Punkte, um über die Relegation den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Bad Boll sammelte 40 Punkte, Ebersbach wurde mit 66 Zählern Zweiter im Endklassement.

Bis zur magischen 40-Punkte-Grenze ist es noch ein Stück

Da in der aktuellen Saison viele Mannschaften zittern müssen - und damit an jedem Spieltag auf Grund von direkten Duellen einige Abstiegskandidaten Zählbares einfahren - wird man nahe an die magische 40-Punkte-Grenze herankommen müssen, um auch 2015/16 in der Landesliga dabei sein zu dürfen. Dabei haben die Vereine noch Glück im Unglück, dass aus der Verbandsliga Württemberg kein Absteiger in die Landesliga, Staffel 2 eingruppiert wird. Im Extremfall hätte sich sonst die Zahl der direkten Absteiger nämlich auf sechs erhöhen können.

An den letzten drei Spieltagen könnte die Spannung aus Kreissicht ihren Siedepunkt erreichen, denn die Abstiegsfrage wird auch in direkten Duellen beantwortet. Die Derbys Ebersbach - Bad Boll (32. Spieltag), Bad Boll - Eislingen (33.) und Eislingen - Ebersbach am finalen Spieltag, der am 6. Juni stattfindet, werden daher von besonderer Brisanz geprägt sein. Die Relegation, an der in der entgegengesetzten Richtung auch wieder der FC Heiningen beteiligt sein könnte, beginnt am Mittwoch, 10. Juni. Die zweite Runde ist für Sonntag, 14. Juni terminiert, bevor eine Woche später die Entscheidungen fallen.

In der Bezirksliga Neckar/Fils nimmt momentan der FC Donzdorf den zweiten Platz ein, so dass es sogar in der Relegation zu einem Lokalkampf kommen könnte. Doch bevor man solche hypothetischen Rechenspiele überhaupt anstellen kann, heißt es für das Kreis-Quartett zunächst einmal fleißig Punkte zu sammeln.

Der FC Eislingen ist aktuell von den Kreisclubs am meisten vom Abstieg gefährdet 
Bild: FC Eislingen Spieler Srdjan Mojasevic (blaues Trikot) im Zweikampf mit Patrick Leyhr (SC Geislingen)

Bildquelle: schwabenpress

Sonntag, 26. April 2015

Erneute Niederlage für den 1.FC Eislingen

0:1 bringt den FCE in arge Bedrängnis

Die Talfahrt des 1.FC Eislingen hält an. Beim Heimspiel gegen die TSGV Waldstetten setzte es eine 0:1 Niederlage und nimmt man das Gesamtgeschehen zusammen, so war die erneute Niederlage für die Thon-Schützlinge nicht unverdient. Zu schwer taten sich die Eislinger besonders in den ersten 45 Minuten schon im Spielaufbau, ließen erneut die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen vermissen und waren nicht nah genug dran am Gegner.
So blieb der der FC erneut 45 Minuten ohne ernsthafte Torgelegenheit gegen einen Gegner der tief stand und betont defensiv eingestellt war aber mit seinen Angriffen stets kreativer und gefährlicher agierte als die Eislinger. Fast schon logische Konsequenz die Führung für die Gäste nach 36 Minuten. Patrick Stöppler brachte seine Mannschaft in Führung, schob die Flache Hereingabe ins Eislinger Tor, und beim FCE machte sich Ratlosigkeit breit. Ratlosigkeit deswegen, weil die Eislinger keine Mittel fanden gegen eine taktisch klug agierende Waldstetter Mannschaft. 

Alte Probleme taten beim FCE zu Tage, im Spielaufbau, im Kombinationsspiel und auch in technischer Hinsicht. So verwaltete Waldstetten das Ergebnis, ließ gegen eine im zweiten Durchgang durchaus besser spielende Eislinger Mannschaft keine zwingende Torgelegenheit zu und holte die wichtigen Punkte in Eislingen. 
Für den FC wird es nunmehr sehr eng in der Landesliga. Dies obwohl die Eislinger erstmals seit langer Zeit Marco Frank wieder vom Anpfiff weg brachten. Doch nach langer Verletzungspause konnte man auch von ihm keine Wunderdinge erwarten. Zusammen mit Nicola Orlando waren die Eislinger Angreifer oftmals auf sich allein gestellt, es fehlte dich Durchschlagskraft und letztlich auch das Erfolgserlebnis welches die Eislinger so dringend benötigen.


FC Eislingen – TSGV Waldstetten



1.FC Eislingen:

Mulke – Hilger, Schreiber, Reichert, Bauer (51. Dangelmayer) – Unger, Fabian Latzko (46. Ankrah), Tobias Latzko, Carvalho Pinheiro (46. Haußer) – Orlando – Frank


TSGV Waldstetten:

Stegmaier – Fischer, Ebner, Knödler, Börngen, Grau, Stöppler (72. Eißele), Cinar (62. Haug), Molner, Kleinmann, Rosenfelder


Tore:

1:0 Stöpler (36.)


Gelb-rote Karten:

Reichert (Eislingen)/ Rosenfelder (90+2.)


Schiedsrichter:

Felix Spazierer (Stuttgart)


Zuschauer:

150


Bilder von Peter Heck

 














#1FCE

Montag, 20. April 2015

1.FC Eislingen unterliegt beim TSV Köngen mit 0:2 Toren

FCE agiert harmlos, torlos und ohne Biss

Mit 0:2 Toren unterlag der FC Eislingen beim mit gefährdeten TSV Köngen. Harmlos, Torlos und mit unzureichendem Biss präsentierte sich der FC in der Fuchsgrube in Köngen wie ein Absteiger. Am Ende stand erneut ein zu Null was die Eislinger Torausbeute anbetrifft und gleichzeitig ein Armutszeugnis für Eislingens Offensivbemühungen ausstellt.

Beim FCE wirkte nach drei Wochen erstmals Srdjan Mojasevic wieder mit doch nach 45 Minuten war für den Defensivspieler verletzungsbedingt wieder Schluss. Bis dato mühten sich beide Mannschaften in Mittelfeldgeplänkel ab. Köngen profitierte jedoch von Eislinger Unzulänglichkeiten. So ging dem Köngener Führungstreffer ein unnötiges Foulspiel der Eislinger voraus was jedoch nicht gleich zum Gegentor führte. FCE-Abwehrspieler Joseph Ankrah verlängerte die scharf und flach getretene Ecke mit dem Kopf ins eigene Netz. Der harmlosen Eislinger Mannschaft bot sich in Durchgang Eins nur eine wirkliche Torchance. Nach einem Eckball von Tobias Latzko getreten kam Srdjan Mojasevic aus sechs Metern frei zum Kopfball und zielte knapp am Tor der Gastgeber vorbei. Ansonsten blieb das Tor der Hausherren unbehelligt. 



Wer nach Wiederbeginn eine Eislinger Mannschaft mit Mumm erwartet hatte sah sich getäuscht. Der FC erspielte sich keine einzige Torchance mehr und Köngens Torhüter Felix Lache musste nicht einmal ernsthaft eingreifen. Stattdessen machten die Gastgeber nach einem Eislinger Ballverlust im Spielaufbau schon nach 60 Minuten alles klar. Nico Kurz traf zum 2:0 und das nicht einmal unverdient für eine Köngener Mannschaft die einfach mehr wollte. Eislingen tat sich in der Schlussphase lediglich noch mit zwei gelb-roten Karten für Joseph Ankrah und Nicola Orlando hervor. 

Dies als Spiegelbild einer Vorstellung die nicht Landesligaansprüchen genügt. Für den FC wird es jetzt ernst, während Köngen als direkter Konkurrent im Abstiegskampf wesentlich besser gerüstet zu sein scheint.


TSV Köngen – FC Eislingen 2:0 (1:0)



TSV Köngen:

Lache – Ehreler, Zeller, Jan Horeth, Weise, Lamberti, Migel Horeth, Warth, Kurz, Turan (74. Eitel), Kryezo


1.FC Eislingen:

Mulke – Dangelmayer (46. Brügger), Ankrah, Schreiber, Reichert – Unger, Mojasevic (43. Fabian Latzko), Haußer (62. Kaufmann), Tobias Latzko, Pinheiro – Orlando.


Schiedsrichter:

Schöck (Höfingen)


Gelb-rote Karten:

Ankrah (80.), Orlando (90.)


Tore:

1:0 Ankrah (44. Eigentor), 2:0 Kurz (60.)


Zuschauer:

200

Bilder von Peter Heck













#1FCE

Freitag, 17. April 2015

Vorberichte NWZ und NTZ: Am Sonntag gastiert um 15:00 Uhr unsere erste Mannschaft beim TSV Köngen

Hier erhalten Sie die beiden Vorberichte zum Spiel TSV Köngen gegen 1.FC Eislingen.
Das Spiel findet am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr in der Fuchsgrube in Köngen statt.

Anspiel: 
15:00 Uhr

Adresse: 
Stadion Fuchsgrube
Steinackerstr.73
73257 Köngen



Vorbericht NWZ Andreas Böhringer - 17.04.2015


Landesliga-Trio auf Reisen

In der Fußball-Landesliga treten die Kreisvereine TSV Bad Boll, FC Eislingen und SV Ebersbach an diesem Wochenende auswärts an. Es sind jeweils Duelle gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.
 

Steffen Dangelmayer vom FC Eislingen: "Es gibt keinen Grund, woanders hinzugehen, unabhängig von der Spielklasse", drückt der Kapitän seine Verbundenheit mit den Blau-Weißen aus. Er und seine Kollegen setzen alles daran, den Gang zurück in die Bezirksliga zu verhindern. "Wir packen das", ist der Glaube an die eigene Stärke intakt, "wir wussten immer, dass wir hinten reinrutschen können, aber wir haben es selbst in der Hand." In der Hinrunde lief es für die Eichenbach-Elf besser. "Momentan fällt das Tor einfach nicht, das war in der Vorrunde anders", weiß der 27-Jährige um die Offensivschwäche, "wir müssen in Führung gehen, dann sind wir nur schwer zu schlagen." Am Sonntag in Köngen, wo Ex-FCE-Coach Ralf Rueff das Sagen hat, wird Dangelmayer wieder als Linksverteidiger auflaufen. Früher kam er auch als Innenverteidiger zum Einsatz: "Mir ist es egal, wo ich spiele. Es hat sich so ergeben, da ich Linksfuß bin und wir davon nicht so viele haben. Ich fühle mich auf der Seite wohl."




Vorbericht Nürtinger Zeitung Jens S. Vöhringer - 17.04.2015

Die Zeit der Ausreden ist spätestens jetzt vorbei. So sieht es zumindest Bernd Bauer, der Trainer des FC Frickenhausen. Am Sonntag (15 Uhr) tritt er mit seiner Truppe beim TSV Buch an, ehe drei weitere Partien gegen direkte Konkurrenten um den Klassenverbleib folgen. Auch der TSV Köngen bekommt es mit einem Kellerkind zu tun. Am Sonntag gastiert Tabellennachbar FC Eislingen in der Fuchsgrube.
 
Nein, es sei kein besonderes Spiel für ihn, wiegelt Uli Thon gleich ab. Der einstige Köngener Kommandogeber gastiert mit dem FC Eislingen bei seinem früheren Klub. „Es ist ein Spiel wie jedes andere für mich“, versichert Thon. Die drei Punkte kämen ihm aber allemal zupass. Zumal sein Team 2015 abgerutscht ist. 25 Zähler standen für die Eislinger im Dezember nach 17 Partien zu Buche, lediglich vier Pünktchen mehr sind es vor ihrem 25. Spiel. Seine Mannschaft spiele nicht schlechter als der Gegner, aber „wir treffen nicht mehr ins Tor“, erklärt Thon, woran es hapert. In der Hinserie gewann der FCE 1:0 gegen Köngen – ein Ergebnis, das der Eislinger Trainer auch jetzt unterschreiben würde.
Doch da haben natürlich die Köngener einiges dagegen. Erstmals haben sie in dieser Spielzeit zwei Spiele in Folge gewonnen. Die Punkte sieben bis neun möchten sie nun hinterherschieben. „Wir sind wieder auf Schlagdistanz“, freut sich TSVK-Trainer Ralf Rueff über die jüngsten beiden Erfolgserlebnisse. Außerdem haben sie sich dadurch auf Rang 13 verbessert. Der wäre, Stand jetzt, am Rundenende gleichbedeutend mit dem Relegationsplatz. Und sicher das Minimalziel für die Fuchsgrubenkicker, die bereits fünfmal in dieser Saison Tabellenletzter waren.
„Die Konstellation ist klar“, weiß Rueff. „Wir müssen an unsere letzten Leistungen anknüpfen und wollen es besser machen, als im ersten Spiel.“ Der Respekt vor den Eislingern ist nicht nur wegen besagter 0:1-Niederlage groß. Rueff weiß als absoluter Ligakenner, „was auf uns zukommt“. Und das wäre? „Eine sehr ausgeglichene Mannschaft“, kommt es wie aus der Pistole geschossen. Sollte die Köngener Miniserie dennoch keine Fortsetzung finden, wäre das für den TSV-Coach kein Beinbruch. Noch nicht. „Wir haben genug Spiele und werden jetzt keine Rechenspiele machen. Die Konzentration gilt dem Spiel gegen Eislingen.“ In dem wird weiter der rotgesperrte Mustafa Baykara fehlen. Ebenso Michael Scholz. Der Kapitän wird nächste Woche am Knie operiert. Die Saison 14/15 ist für Scholz gelaufen, erläutert sein Trainer. Damit wohl auch dessen aktive Fußballkarriere – denn nach dieser Spielzeit habe Scholz bereits mitgeteilt, will er aufhören.





Sonntag, 12. April 2015

1.FC Eislingen unterliegt dem TSV Buch mit 0:1 Toren

Für den FCE spitzt sich die Lage zu


Mit 0:1 Toren unterlag der 1.FC Eislingen im Duell der Aufsteiger dem Vertreter des Bezirks Donau/Iller TSV Buch. Für den FC, dem zum wiederholten Male trotz guter Tormöglichkeiten kein Treffer gelang, spitzt sich die Lage zu. 

Dabei zeigten sich die Eislinger, bei denen dieses Mal Marcel Mulke wieder das Tor hütete und Lukas Brügger für den verletzten Rene Krämer in die Anfangsformation rückte, vor dem Tor zu harmlos und hatten Mühe beim Spielaufbau.

Einzig der nimmermüde Fabian Latzko sorgte mit gewonnen Zweikämpfen für Druck und Gefahr. So war es auch Latzko der nach Zuspiel von Nicola Orlando schon in der Anfangsphase verzog. An der zweiten Eislinger Torchance war wiederum Fabia Latzko beteiligt als er auf Orlando flankte und dieser keine Fortune im Abschluss hatte. Die Gäste gingen mit dem ersten Angriff in der 16. Spielminute in Führung. Einen scharf getretenen Schuss konnte FC-Keeper Marcel Mulke nicht festhalten und Markus Bolkert staubte ab zur Führung für die Gäste. Denen wäre eine Minute später beinahe der zweite Treffer gelungen nachdem sich Bolkert gegen die wenig sattelfeste Eislinger Hintermannschaft durchsetzte und der mitgelaufene Manual Schrapp etwas überrascht am leer stehenden Tor vorbei schob.
Nach einer halben Stunde Spielzeit bot sich Fabian Latzko die Riesenchance zum Ausgleich doch freistehend vor Buchs Torhüter Patrick Negele fand er keinen zwingenden Abschluss. 


Nach Wiederbeginn verwaltete Buch das Ergebnis und beim FC sorgte der eingewechselte Riu Pinheiro für frischen Wind. So spielte er Nicola Orlando frei doch der FC-Angreifer verzog erneut. Der FC bestimmte nunmehr das Geschehen und kam auch zu Torchancen während sich die Gäste aufs Kontern verlegten. 
So passte Pinheiro flach in den Strafraum und erneut war niemand zur Stelle im Strafraum. In der 73. Spielminute hatten die Eislinger Zuschauer den Torschrei auf den Lippen. Chris Bauer spielte Nicola Orlando frei und der FC-Angreifer scheiterte an Buchs Torhüter Patrick Negele. Glück hatte der FC bei der einzigen Gästechance im zweiten Durchgang als Nikolas Berchtold die Latte des Eislinger Tores traf. 

So blieb es bei der Eislinger 0:1 Niederlage. Sollte die Torflaute beim FC anhalten, wird es schwer die Klasse zu halten.



FC Eislingen – TSV Buch 0:1 (0:1)



1.FC Eislingen:

Mulke – Dangelmayer, Ankrah, Schreiber, Reichert – Hilger (39. Pinheiro), Unger, Fabian Latzko, Brügger, Haußer (50. Bauer) – Orlando


TSV Buch:

Negele – Biberacher, Berchtold, Amann, Schrapp, Jainz, Wanner, Dominik Negele, Jenuwein, Bolkart (77. Andreas Salger), Sailer


Schiedsrichter:

Markus Dorner (Kißlegg)


Tor:

0:1 Bolkart (16.)


Zuschauer:

120


#1FCE