Sonntag, 7. Juni 2015

Saisonabschluss 2015/2016

Bilder der Saisonabschlußfeier von Peter Heck




































#1FCE

FCE verabschiedet sich würdig aus der Landesliga

Mit einem 2:1 Heimsieg verabschiedete sich der 1.FC Eislingen aus der Landesliga. „Wenn es nur immer so gelaufen wäre, ja dann…“, wunderte sich mancher Eislinger Zuschauer nach den neunzig Minuten im Eichenbachstadion. Immerhin bewies ihre Eislinger Mannschaft Moral und verabschiedete sich mit 35 Punkten aus der Landesliga. 

Dabei fiel bei den Blau-Weißen die Abschiedszeremonie vor Spielbeginn aus – die Mannschaft bleibt beieinander und möchte in der Bezirksliga wachsen beziehungsweiße den sofortigen Wiederaufstieg anstreben. Dass Potential vorhanden ist, dies stellte die Elf von Trainer Uli Thon am Samstag im Derby gegen den SV Ebersbach nochmals unter Beweis. Am Ende stand ein 2:1 Heimsieg – was den erst dritten FC-Sieg in diesem Jahr vollends unter Dach und Fach brachte.


Beide Mannschaften waren vom Anpfiff weg bei schwül warmen Temperaturen auf Ballsicherung erpicht und das Leder kreiste bei beiden Teams zumeist in den eigenen Reihen. So musste FC-Torhüter Edi Junker lediglich bei Schüssen von Roberto Forzano (10.) und beim Freistoß von Moritz Straub getreten (32.), ernsthaft eingreifen. 
Ebersbach zeigte im ersten Durchgang die bessere Spielanlage und war im Spiel nach vorne besser als der FCE. Dennoch ging der FC in der 55. Spielminute in Führung. Konstantinos Kostidis war im Nachschuss nach Zuspiel des agilen Eislingers Rui Pinheiro erfolgreich. Die größte Chance zum Ausgleich verpasste Ebersbachs Moritz Straub der am leer stehenden Eislinger Tor nur den Pfosten traf. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte der eingewechselte Henry Onwuzuruike in der 73. Spielminute als er einen Freistoß von Ebersbachs Kapitän Thomas Scheuring getreten, aus kurzer Entfernung einköpfte (73.). 

Der 1.FC Eislingen antwortete schnell. Marius Kaufmann traf mit einem abgefälschten Schuss in der 77. Spielminute und sorgte für einen versöhnlichen Saisonabschluss bei den Blau-Weißen. Zwar hatten die Gäste aus Ebersbach in der Schlussphase gleich zweimal nach Freistößen die Chance zum Ausgleich doch dieses Mal hatten die Eislinger auch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. 

Das nötige Glück, welches der Elf um Kapitän Steffen Dangelmayer in diesem Jahr zumeist fehlte und welches den FC nach einem Jahr Landesliga wieder in die Bezirksliga zurück versetzte.

1.FC Eislingen – SV Ebersbach 2:1 (0:0)


1.FC Eislingen:

Junker – Hilger, Schreiber, Reichert, Dangelmayer – Mojasevic Unger, Haußer (69. Ercetin), Kostidis (74. Tobias Latzko), Pinheiro – Kaufmann (78. Bucan).

SV Ebersbach:

Schurr – Scheuring, Kutscher, Marinovic, Wagner, Friedel (69. Colic), Papadopulos (55. Onwuzuruike), Strohmaier, Elsässer (84. Römpfer), Straub, Forzano.

Tore:

1:0 Kostidis (51.), 1:1 Onwuzuruike (73.), 2:1 Kaufmann (77.).

Schiedsrichter:

Stefan Jenninger (Adelmannsfelden).

Zuschauer:

150

Bilder von Peter Heck



























#1FCE

Montag, 1. Juni 2015

Abstieg nicht mehr zu verhindern

In der Fußball-Landesliga steht der Abstieg des FC Eislingen nach der 0:2 (0:1) Niederlage im Derby beim TSV Bad Boll definitiv fest. Gastgeber Boll setzte sich vor 400 Zuschauern verdient durch.

„Das kann man so sagen", bestätigte Trainer Uli Thon, dass das Derby sinnbildlich für den Saisonverlauf seines 1.FC Eislingen steht. 
Nach nicht einmal 50 Minuten war das Wechselkontingent erschöpft, das Team agierte nach der Roten Karte gegen Torhüter Marcel Mulke ab der 40. Minute in Unterzahl und lag früh hinten. Thon fehlten somit die Möglichkeiten, seiner Elf neue personelle Impulse zu geben. Die Blau-Weißen, die läuferisch und kämpferisch an ihr Limit gingen, taten sich offensiv gegen aufmerksame Gastgeber sehr schwer. gesteht Thon. Zu den großen Verletzungsproblemen und der latenten Harmlosigkeit vor des Gegners Tor gesellte sich in manchen Situationen, wie dem zunächst abgewehrten Strafstoß, schlicht fehlendes Glück. So ergab sich eine Mischung, die letztlich für die junge FC-Mannschaft nicht zu verkraften war. 

Die Bedeutung des Duells war beiden Teams anzumerken, die Nerven spielten wohl eine erhebliche Rolle. Beide Teams leisteten sich einfache Fehlpässe und technische Ungenauigkeiten, die Partie lebte vom Kampf und der Spannung, die sich aus der Tabellenkonstellation ergab. 
Unter diesen Voraussetzungen setzte sich die Routine des TSV-Ensembles durch, bei dem Lukasz Majowski eine exzellente Partie ablieferte. Viele gefährliche Angriffe der Hausherren liefen nach dem selben Muster: hoher Ball auf Majowski, Kopfballverlängerung auf einen der schnellen Vettern, Sebastian Aust oder Pascal Hartmann. Das funktionierte vor der vielleicht entscheidenden Szene, als Aust von Mulke von den Beinen geholt wurde (38.) und Majowski im Nachschuss zum 1:0 traf, nachdem FC-Ersatz-Keeper Junker den Elfmeter zunächst abgewehrt hatte. 
Für die Gäste hatte Rui Carvalho Pinheiro die einzige Chance, als er nach einem Freistoß den Außenpfosten traf (22.). Wir hatten Feldvorteile und das Spiel auch schon vor dem Platzverweis im Griff, analysierte Mirko Doll. „Die Partie lief wie erhofft, unsere Führung war die logische Konsequenz", fuhr der TSV-Coach fort, der die mangelnde Chancenverwertung bemängelte: „Es kann höher als 2:0 ausgehen." 

Boll hatte nach dem Wechsel eine Vielzahl guter Tormöglichkeiten, doch mehr als das 2:0 durch Sebastian Aust, der nach einer Freistoß-Flanke einköpfte, gelang nicht (61.). Eislingen fehlte in der Schlussviertelstunde die Kraft, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können. Dem verdienten Sieger Boll reicht jetzt in Frickenhausen ein Remis zur Rettung. 


„Es ist schade, aber kein Weltuntergang", kommentiert Uli Thon den Eislinger Abstieg und schaut optimistisch in die Zukunft: „Das Team bleibt zusammen, wir werden uns verstärken und dann sind wir in einem Jahr zurück. An Niederlagen und einem Abstieg wächst man. Wir werden gestärkt aus der Bezirksliga hervorgehen.

TSV Bad Boll:

Scherrenbacher - Gromer. Kölle, Geiger, Kivotidis (74. Blessing) - Hartmann (81 .Hansjörg Aust), Heilemann. Kara, Sebastian Aust- Majowski, Vetter (82. Mettang).

1.FC Eislingen:

Mulke - Hilger, Reichert, Schreiber, Dangelmayer – Fabian Latzko (49. Ercetin), Mojasevic, Unger, Tobias Latzko (46. Kostidis) – Carvalho Pinheiro, Kaufmann (40. Junker).

SR:

Stefan Fimpel (Bad Wurzach)


Bilder Peter Heck



















#1FCE

Freitag, 29. Mai 2015

VORBERICHT: Boll und Eislingen im Duell gegen den Abstieg

Boll und Eislingen im Duell gegen den Abstieg

Am vorletzten Spieltag der Fußball-Landesliga kann der FC Heiningen mit einem Sieg den Meistertitel perfekt machen. Aus Kreissicht verspricht der Abstiegskrimi zwischen Bad Boll und Eislingen Spannung.

ANDREAS BÖHRINGER |












Auch diesesmal will der FC Eislingen den Platz beim TSV Bad Boll mit vollem Einsatz als Sieger verlassen.
Spieler auf dem Foto: Steffen Dangelmayer, Neico Schreiber (v.r.)


"Mit der Hälfte vom Team bin ich freundschaftlich verbunden und man will den FC nicht runterschießen, aber in dieser Situation muss man auf sich selber schauen", beschreibt Kevin Gromer seine Gefühlslage vor dem Lokalduell, wenn er morgen um 17 Uhr mit dem TSV Bad Boll (34 Punkte/Relegationsrang 13) auf seinen Ex-Klub FC Eislingen (32 Zähler/15.) trifft. Bevor Gromer vor zwei Jahren in den Erlengarten wechselte, war er von der D- bis zur A-Jugend für die Blau-Weißen am Ball, es schlagen zwei Herzen in seiner Brust, aber klar ist: "Das muss man ausblenden. Für diese 90 Minuten muss die Freundschaft ruhen." Die Eislinger haben nur bei einem Sieg noch realistische Chancen, den Gang zurück in die Bezirksliga zu vermeiden. "Das macht die Ausgangslage für uns nicht einfacher", weiß Gromer, "ein Remis hilft beiden nicht. Es geht im Prinzip um alles."
Gromer hat im Saisonverlauf mehrere Partien des Kontrahenten live gesehen. "Der FC gefällt mir in der Rückrunde spielerisch eigentlich besser als in der Vorrunde, aber sie holen keine Punkte", zeigt er das Eislinger Dilemma auf. Bad Boll hat sich seiner Meinung nach 2015 deutlich gesteigert, was sich in der Punktausbeute niederschlägt: "Wir sind klar besser geworden", so der Rechtsfuß, "wir sind noch enger zusammengerückt, haben im Abstiegskampf noch mehr Teamgeist entwickelt." Außerdem habe sich Benny Geiger als Verstärkung im Abwehrzentrum erwiesen und den Weg frei gemacht für Lukasz Majowski, der wieder im Sturmzentrum agiert und seinen Wert unter Beweis stellt.
Kevin Gromer hat sich als Rechtsverteidiger etabliert, im Jugendbereich war er noch im zentralen Mittelfeld zuhause. "Letztes Jahr spielte ich offensiver, nun bin ich nach hinten gerückt und habe mich gut zurechtgefunden", zeigt er sich selbst überrascht, "die Position liegt mir." Seine sportliche Entwicklung stimmt, auch abseits des Rasens passt es: "Ich bin absolut zufrieden und fühle mich wohl. Es ist mein erstes Jahr als Aktiver und ich habe mir hier einen Stammplatz erkämpft." Für den 19-Jährigen, der eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen macht, gibt es folglich keinen Grund wegzugehen: "Ich habe keinen Gedanken an einen Wechsel verschwendet und bleibe, egal in welcher Liga."
Damit es die Landesliga bleibt, sollen drei Zähler her. "Und zum Abschluss noch ein Unentschieden in Frickenhausen", hat Gromer verschiedene Konstellationen mehrfach durchgerechnet, "vier Punkte sollten reichen, um ohne Relegation den Klassenerhalt zu schaffen." Zuletzt feierte die Doll-Elf einen wichtigen 2:1-Erfolg beim SV Ebersbach. "Die erste halbe Stunde waren wir nervös, das merkte man", blickt er aufs Derby zurück, "man spürte, um was es ging. Die Anspannung ist groß, keiner will einen entscheidenden Fehler machen."
Die Ebersbacher, die auch noch nicht frei von allen Abstiegssorgen sind und am letzten Spieltag beim FC Eislingen antreten müssen, sind am Samstag spielfrei. Der FC Heiningen kann dem Nachbarn helfen und mit einem Sieg beim TSV Buch gleichzeitig den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machen. "Natürlich hoffe ich auf Schützenhilfe", erklärt Gromer, "Heiningen lässt es sich nicht mehr nehmen. Die haben sich den Titel redlich verdient."

Dienstag, 26. Mai 2015

Der Freitag bringt kein Glück

Für den 1.FC Eislingen bleibt die Lage in der Abstiegszone der Fußball-Landesliga prekär. Die 0:1 (0:1)-Heimniederlage gestern Abend gegen den TV Echterdingen lässt die Eislinger auch über Pfingsten hinweg in Sachen Klassenerhalt bibbern. Dem Gastgeber gelang es vor 150 Zuschauern in der ersten Hälfte nicht, die drohende Abstiegsgefahr in Einsatzwillen umzumünzen.

Vielmehr fehlte es an Kampf- und Laufbereitschaft und die lautstarke Feststellung eines FC-Spielers nach dem Gegentor in der ersten Spielhälfte war symptomatisch: „Wir wehren uns keinen Meter." 
Davor hatten die Echterdinger, die in den ersten 45 Minuten mehrere Torchancen hatten, ihr 1:0 erzielt. Gästeverteidiger Steifen Kind hatte auf der rechten Seite mit einem Flachpass seinen Stürmer Marc Brodbeck in Position gebracht. Dieser setzte sich gegen Eislingens Nicolas Schreiber geschickt durch und traf mit einem Flachschuss aus zehn Metern ins FC-Tor. 
Immer wieder war die Abwehr der Platzherren einen Schritt langsamer als die Gästespieler. Auf der anderen Seite tat sich die FC-Offensive schwer und fand nur wenige Anspielstationen, weshalb die einzige gute FC-Chance vor der Pause in der 31. Minute auch aus einer Standardsituation entstand. 
Carvalhos flach ausgeführte Ecke ließ Fabian Latzko durch und Robin Reichert zog ab, doch sein Schuss landete in den Armen von TV-Torhüter Valentin Haug.

Im Verlauf des zweiten Spielabschnitts zeigten die Eislinger ein anderes Gesicht. Schlüsselmoment war die Rote Karte für Echterdingens Michael Zimmermann in der 60. Minute - Fabian Latzko war alleine durch, der TV-Verteidiger hielt ihn fest und brachte ihn zu Fall, was der Schiedsrichter als Notbremse wertete und mit einem Platzverweis bestrafte. 
Jetzt glaubte die bei Seitenwechsel auf zwei Positionen veränderte FC-Mannschaft plötzlich an sich, erarbeitete sich Chancen und schnürte den Gast in dessen Hälfte ein.
Robin Reichert (62.), Marius Kaufmann (72. und 74.) und Nicolas Schreiber, dessen Kopfball nach einer Ecke von der Linie gekratzt wurde, blieb aber der Erfolg in einer nun gänzlich anders verlaufenden zweiten Spielhälfte verwehrt. Nach einer Vielzahl von ausgelassenen Möglichkeiten und der somit unnötigen Niederlage ging der Blick der enttäuschten Eislinger nach dem Abpfiff einmal mehr ins Leere.

1.FC Eislingen:

Mulke- Hilger, Reichert, Schreiber, Dangelmayer - Unger - Latzko, Haußer (46. Ercetin), Carvalho, Orlando (46. Mojasevic) - Kaufmann

TV Echterdingen:

Haug - Kind, Zimmermann, Zschorsch. Garcia-Franco - Kroer (68. Rizzo), Milojkovic (76. Wille), Helber, Hertel - Colic (89. Zug), Brodbeck

SR:

Daiber (Sulmetingen)

Tore:

0:1 Brodbeck (34.)

Rote Karte:

Zimmermann (TVE/60.).

Zuschauer:

150


#1FCE

Dienstag, 19. Mai 2015

1.FC Eislingen empfängt am Freitagabend den TV Echterdingen

Wer folgt dem FC Germania Bargau in die Bezirksliga?

Drei Spieltage vor Saisonende steht lediglich der FC Germania Bargau als Absteiger aus der Landesliga fest. 

Da Normannia Gmünd den Klassenverbleib in der Verbandsliga geschafft hat, steigen vier Mannschaften direkt von der Landes- in die Bezirksliga ab, der 13. geht in die Relegation. 

Für die drei Mitabsteiger gibt es kurz vor Saisonende noch immer 10 „Bewerber“. So spannend war es selten im Endspurt der Landesliga. Der FCE steht nach dem wichtigen 2:1 Sieg in Bettringen zurzeit als 13. auf dem Relegationsplatz. Bereits am Freitagabend empfängt der FC im Sportzentrum Eichenbach den Vierten, TV Echterdingen. 

Für die Elf von Trainer Uli Thon wäre ein Sieg gegen die Filderstädter überlebens notwendig um die Spielklasse zu halten. Zum Saisonabschluss geht es für die Blau-Weißen noch bei den Derbys beim TSV Bad Boll und gegen den SV Ebersbach um alles oder nichts. 

Anspiel am morgigen Freitagabend ist um 18.30 Uhr.



#1FCE