Freitag, 11. November 2016

Geislinger wissen um Leid der Eislinger - Derby in Eislingen am Samstag um 15:00 Uhr


In der Fußball-Landesliga kommt es morgen um 15 Uhr zum Derby der Torlosen, der FC Eislingen empfängt den SC Geislingen. Über Jahrzehnte gehörten beide Klubs zusammen mit dem SV Göppingen zu den Aushängeschildern des Kreises. Nun kämpfen beide in der Landesliga gegen den Abstieg. Die mageren Torausbeuten betrachtet, scheint das Resultat für den morgigen Lokalkampf programmiert. Ganze acht Mal haben die Eislinger in 14 Spielen erst getroffen. Die Geislinger brachten es auf elf Tore.

Die Geislinger haben bereits einen Trainerwechsel hinter sich, bei den Eislingern könnte selbiger bei einer weiteren Niederlage eintreffen. Seit sieben Spieltagen wartet die Mannschaft von Trainer Michael Kuhn auf einen dreifachen Punktgewinn. Schlimmer noch: Seit 450 Minuten hat sie den Ball nicht mehr im gegnerischen Gehäuse untergebracht. Die Stimmung im Team sei trotz der Pleitenserie gut, berichtet Eislingens sportlicher Leiter Thomas Rupp. „Die jüngste Niederlage in Heiningen war unglücklich. Wir haben fünf hochkarätige Torchancen nicht genutzt und hatten zwei Mal den Ausgleichstreffer auf dem Fuß. Aber ohne Tore keine Punkte.“ Rupp hofft, dass der Knoten gegen den SC platzt. Verzichten müssen die Eislinger weiterhin auf die verletzten Fabian Latzko, Anthony Fotarellis und Moritz Gutmann.

Die Geislinger wissen um das Leid der Eislinger. Sie mussten eine ähnlich lange Durststrecke überstehen. Im Gegensatz zum Lokalrivalen zeigt die Form- und Punktekurve beim Team von Trainer Jasko Suvalic nach oben, auch wenn sich dies in der Tabelle noch nicht widerspiegelt. Zwar wurde die rote Laterne nach dem 1:1 gegen den FV 09 Nürtingen an den TSV Weilimdorf weitergegeben; die erreichten zwölf Zähler taugen aber nur für Rang 14. Mit einem Sieg im Derby könnten die Abstiegsplätze verlassen werden. Mindestziel ist für Suvalic ein Punkt. „Wir haben jetzt den Anschluss hergestellt und wollen bis zur Winterpause nicht wieder ins Hintertreffen geraten.“

Wie der FC, müssen auch die Geislinger in Benni Klement, Fabian Ammon und Karlo Petricevic drei Langzeitausfälle auffangen. „Personell sieht es trotzdem wieder etwas besser aus“, sagt Suvalic. Gegen Nürtingen kehrte Uwe Grupp in die Startformation zurück, mit dem zuvor pausierenden Viet Nguyen ergibt sich eine weitere Alternative. „Er macht seine Sache sehr gut“, lobt Suvalic den Wiedereinsteiger. Aber auch ein anderer Akteur spielte sich aus der Versenkung in den Vordergrund: Der lange verletzte und dann in der zweiten Mannschaft aushelfende Nicola Orlando gehörte in den vergangenen Spielen zu den Stützen des Teams und entpuppte sich als einer der Leitwölfe. „Er spielt eine zentrale Rolle“, hofft Suvalic auf weitere Initialzündungen des 24-Jährigen, der in den vergangenen Partien auf die Sechserposition rückte.

Morgen wird noch nicht über Auf- und Abstieg entschieden. Ein halbes Jahr später, wenn SCG und FCE am letzten Spieltag im Eybacher Tal im Rückspiel aufeinandertreffen, sieht es anders aus. Dann könnte es im direkten Duell um alles und im schlimmsten Fall für beide zurück in die Bezirksliga gehen. Frank Höhmann

NWZ- Frank Höhmann

Samstag, 5. November 2016

Derby zum Frühshoppen (11:00 Uhr) in Heiningen

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es diese Paarung in diesem Spieljahr geben könnte“, sagt Maik Lissner zum Landesliga-Duell zwischen dem FC Heiningen und seinem FC Eislingen. Als Lissner in der vergangenen Winterpause nach Eislingen wechselte, ging er zwei Spielklassen nach unten: „Ich dachte, Heiningen hält die Verbandsliga auf alle Fälle, die Qualität dafür war vorhanden. Mit dem Eislinger Aufstieg rechnete ich.“



Sind die Blau-Weißen und Schwarz-Gelben nun zwar in derselben Liga, so trennen die Vereine doch Welten, wenn man Personal und Klassement betrachtet. „Bei Heiningen gab es eine große Fluktuation, aber von den Einzelspielern her sind sie weiterhin stark besetzt“, sagt Lissner über seinen Ex-Klub. „Ob sie den direkten Wiederaufstieg schaffen, wird davon abhängen, wie die Spieler als Team vollends zusammenwachsen. Die individuelle Qualität für den Aufstieg ist da“, meint er über die Landesliga-Torfabrik.

Gelangen der Flitsch-Elf bereits 32 Tore, so sind die Eislinger mit nur acht eigenen Treffern das Gegenstück. Keine Tore, keine Punkte – auf diese Formel lässt sich das Dilemma der Kuhn-Truppe bringen. „Wir haben nur wenige, aber doch zwei, drei hundertprozentige Chancen pro Spiel. Aber diese verwerten wir nicht, wir sind vor dem Tor nicht zwingend genug“, beschreibt der 30-Jährige die Problematik. Dabei sei die FCE-Offensive „eigentlich gut besetzt“, liegt es für Lissner nicht an der individuellen Klasse. Unabhängig von den Gründen für die Torflaute muss das Problem gelöst werden, sonst droht der abermalige Gang in die Bezirksliga  – was verhindert werden soll. „Wir wollen eben beweisen, dass wir keine Fahrstuhl-Mannschaft sind“, erklärt Lissner. Neben ihm haben auch Torhüter Norman Volber, Deni Kalfic, Moritz Gutmann und Roberto Forzano eine Heininger Vergangenheit. „Für mich ist die Partie etwas Besonderes, es herrscht Vorfreude. Gegen den Ex-Klub ist die Motivation  besonders groß“, hält der beidfüßig starke Lissner fest und hofft auf eine Überraschung in der Intertex-Arena: „Ich bin mir sicher, wenn wir das Tor treffen, platzt bei uns der Knoten. Am besten schon am Sonntag.“ Mit seinen 30 Jahren besitzt Maik Lissner schon über ein Jahrzehnt Landesliga-Erfahrung und trug über viele Jahre das Trikot des GSV Dürnau (aktuell Kreisliga A) und des TSV Bad Boll, der am Sonntag, 14.30 Uhr, im  Erlengarten den Vierten SG Bettringen erwartet. „Im Vergleich zu früher ist der Landesliga-Fußball sehr viel taktischer und vom Kopf her schneller geworden“, berichtet er von seinen Erfahrungen. Er sieht aber auch Teams, die „qualitativ schlechter“ sind als die Kontrahenten vor einigen Jahren. Für seine sportliche Zukunft hat der Routinier schon klare Vorstellungen. „Mein Plan ist, so lange und so hochklassig zu spielen, wie es meine Gesundheit ermöglicht“, verrät  Lissner, der nach der Spieler- eine Trainerkarriere ins Visier nimmt: „Den Trainerschein will ich auf jeden Fall machen.“

SWP - Andreas Böhringer 

Leistungskurven vor dem So-Spiel in Heiningen


Sonntag, 30. Oktober 2016

FCE -TSV Weilheim 0:1 (Schnappschüsse)















Wieder keine Tore für Eislingen

Torflaute beim FCE hält an


Nach der 0:1 Heimniederlage gegen den TSV Weilheim bleibt der 1.FC Eislingen auch im vierten Spiel hintereinander ohne Torerfolg. Dabei war die Niederlage gegen den Tabellendritten durchaus vermeidbar. Der Aufsteiger verlor durch einen unnötigen Foulelfmeter, den Routinier Ferdi Er sicher verwandelte mit 0:1 Toren.

Beim FCE war Moritz Gutmann wieder von Beginn an in der Startformation, musste jedoch nach 31 Minuten verletzungsbedingt schon wieder vom Feld. Bis dahin bestimmte Weilheim das Spiel und erarbeitete sich einige gute Tormöglichkeiten. So reagierte FC-Torhüter Norman Volber beim Schuss von Lennart Zaglauer, den er an die Latte lenkte und wenig später gegen Weilheims Yücel Uluköyli beide Male sehr gut und verhinderte einen Rückstand für Eislingen. 
Doch mit zunehmender Spieldauer kamen die Eislinger besser ins Spiel. Einen ersten Warnschuss gab FC-Kapitäan Maik Lissner ab, sein Freistoß aus 20 Metern verfehlte knapp das Tor der Gäste. Nach einem Solo von Weilheims Domenic Brück konnte Eislingens Abwehrspieler Nicolas Schreiber im letzten Moment klären. Die größte Chance bot sich dem FC in der 54. Spielminute als Henry Onwuzuruike köpfte und Weilheims Torhüter Ben Brenken den Ball mit einer gekonnten Parade an den Pfosten lenkte. Im Gegenzug scheiterte Ferdi Er an Eislingens gutem Torhüter Norman Volber. In der 68. Spielminute gingen die Gäste dann in Führung. Eislingens Youngsten Jeremy Gyesaw verlor den Ball in der eigenen Hälfte, setzte nach und brachte Lennart Zaglauer im Strafraum zu Fall. 
Ferdi Er verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zur Führung für die Gäste. Eislingen war bis zum Schlusspfiff um den Ausgleichstreffer bemüht. Die letzte Chance bot sich Roberto Forzano, doch sein Schuss ging übers Weilheimer Tor.

„Eine deutliche Leistungssteigerung meiner Mannschaft.“, sah FC-Trainer Michael Kuhn die letztlich nicht mit Punkten belohnt wurde gegen eine abgeklärte Weilheimer Mannschaft die nicht zu Unrecht oben mitspielt in der Liga.

1.FC Eislingen:

Volber – Onwuzuruike, Schreiber, Reichert, Kara – Unger (83. Mojasevic), Lissner (83. Söll), Kalfic, Nigl – Gutmann (31. Gyesaw), Forzano.



#1FCE

Dienstag, 25. Oktober 2016

TV Echterdingen - 1. FCE 3:0

Eislingen unterliegt beim Tabellenführer Echterdingen
 tr.) Mit 0:3 Toren verlor der FC Eislingen gestern beim Tabellenführer TV Echterdingen. Dabei spielten die Eislinger über weite Strecken der Partie auf Augenhöhe mit dem Primus, die entscheidenden Tore machte jedoch Echterdingen und bleibt damit an der Spitze der Landesliga.
Deutlich verbessert gegenüber 0:1 Heimniederlage in der Vorwoche gegen Bettringen zeigte sich der Aufsteiger FC Eislingen beim Gastspiel bei Tabellenführer TV Echterdingen. Die Eislinger hielten in einer chancenarmen ersten Halbzeit gut mit und wären kurz vor dem Seitenwechsel, nach einem Freistoß von Deni Kalfic getreten, durch den aufgerückten Abwehrspieler Robin Reichert, der mit seinem Kopfball an Echterdingens Torhüter Valentin Haug scheiterte, beinahe in Führung gegangen. Ansonsten sind die ersten 45 Minuten schnell erzählt mit Feldvorteilen für Echterdingen und guten Eislinger Defensivspiel. Nach Wiederbeginn war Eislingens Hintermannschaft einmal nicht konsequent genug und der Tabellenführer schlug eiskalt zu. Nach einem Freistoß stand in Eislingens vielbeiniger Hintermannschaft Echterdingens Mark Kranjic urplötzlich blank und markierte mit einem satten Schuss unter die Latte die Führung für die Hausherren. In der Folgezeit rettete Eislingens Abwehrspieler Nicolas Schreiber per Kopfball in höchster Not beim Schuss von Echterdingens Mark Kranjic. Unglücklich für die Eislinger entstand das 0:2 nach 60 Minuten. Nach einem langen Ball köpfte Eislingens Abwehrspieler Alexander Söll das Leder am aus seinem Tor herauseilenden Kepper NOmran Volber vorbei zur 2:0 Führung für die Hausherren ein. Nach diesem unglücklichen Eigentor bemühten sich die Eislinger um den Anschlusstreffer. Ein Freistoß vom auffälligen Deni Kalfic getreten verfehlte knapp sein Ziel und als Eislingens Marius Nigl in der 70. Spielminute frei durch war und in Echterdingens Strafraum zu Fall kam, blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff machte der eingewechselte Janik Schmitt mit seinem Treffer zum 3:0 Endstand für Echterdingen letztlich alles klar. "Wir haben gut mitgehalten doch letztlich fehlte uns der Zug zum Tor. Im Offensivspiel haben wir wenig bis keine Torchancen herausgearbeitet.", so Eislingens Trainer Michael Kuhn nach dem 0:3 beim Tabellenführer der Landesliga.
FC Eislingen: Volber - Söll, Onwuzuruike (88. Varol), Schreiber (65. Gyesaw), Reichert - Kara, Unger (83. Mojasevic) - Klaifc, Lissner (83. Kostidis), Nigl - Forzano.