Montag, 22. August 2016

2.Spieltag: Unsere Jungs gewinnen gegen den TSV Blaustein mit 1:0


HEIMSIEG: Eislingen gewinnt gegen den TSV Blaustein mit 1:0

Trotz erneutem Verletzungspech hat sich Landesliga-Aufsteiger FC Eislingen am zweiten Spieltag durch einen 1:0-Heimsieg gegen den TSV Blaustein die ersten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesichert.
Siegtorschütze: Alexander Söll (Bild: Peter Poller)
In einer Partie mit überschaubarem Unterhaltungswert gelang Alexander Söll in der 63. Minute das Tor des Tages. Nach einem Eislinger Ballgewinn bewies Maik Lissner Übersicht und bediente den freistehenden Söll. Der Linksfuß überwand Gästetorhüter Kevin Minsch mit einem schönen Heber. „Wir haben in der zweiten Halbzeit das Anlaufen umgestellt und hatten dadurch mehr Balleroberungen als in der ersten Halbzeit“, erklärte FC-Trainer Michael Kuhn, der sich nicht lange mit der beiderseits spielerisch mäßigen Darbietung aufhielt: „Wenn man das erste Spiel 0:5 verloren hat, dann geht es erst einmal darum, Leidenschaft und Kampf auf den Platz zu bringen. Das hat meine Mannschaft heute hervorragend umgesetzt.“
Frühzeitig verletzt: Roberto Forzano
Die Mannschaft des FC Eislingen wurde zudem früh von weiteren Verletzungen gebeutelt. Nach zwanzig Minuten musste Kuhn nach einem Pressschlag Anthony Fotarellis mit offenem Schienbein auswechseln. Kurz darauf humpelte Roberto Forzano mit der Diagnose Bänderriss vom Platz. „Das war’s dann mit unseren Stürmern“, haderte Kuhn, der bereits auf die vier Langzeitverletzten Marius Nigl, Marius Kaufmann, David Hilger und Konstantinos Kostidis verzichten muss. Nach den Auswechslungen war der anfängliche Schwung der Gastgeber dahin. Doch auch vom TSV Blaustein, der in der Vorwoche mit 5:1 gegen den FV Nürtingen gewonnen hatte, war offensiv nicht viel zu sehen. „Heute haben wir das krasse Gegenteil zur letzten Woche gezeigt“, kritisierte TSV-Trainer Oliver Seitz, „wir haben Leidenschaft und Willen vermissen lassen, in diesen Punkten war uns der Gegner überlegen.“
Lediglich in der 81. Minute wurde es für den FC Eislingen gefährlich, als Benjamin Passer nach Flanke von der linken Seite nur den Pfosten traf. Ansonsten stand die Defensive des Liga-Neulings um Robin Reichert und Kai Kara sowie Mittelfeld-Abräumer Manuel Unger stabil. Deshalb entschied der FC Eislingen eine Partie mit wenig Spielfluss und kaum Torraumszenen am Ende für sich. „Bis unsere Verletzten zurückkommen, kann es für uns in den nächsten Wochen nur darum gehen, den Kampf anzunehmen und so dagegen zu halten wie heute“, erklärte Trainer Michael Kuhn.

SO SPIELTEN SIE
FC Eislingen: Volber – Schreiber, Kara, Reichert, Ankrah, Söll, Fotarellis (21. Kalfic), Unger, Latzko (69. Onwuzuruike), Gutmann, Forzano (34. Lissner, 89. Gyesaw).
TSV Blaustein: Minsch – Hinkl, Endres, Otto, Jans (79. Sauter), Santamaria (46. Breunig), Passer, Trautmann, Hummel (65. Kling), Daur (70. Tokic), Schmid.
SR: Badstuber (Wangen).
Tor: 1:0 Söll (63.).
Zuschauer: 100.
Bericht von: Markus Munz / NWZ Göppingen




Interviews nach dem Spiel

Co-Trainer FC Eislingen Björn Jacoby


Siegtorschütze FC Eislingen Alexander Söll


Trainer TSV Blaustein Oliver Seitz

Freitag, 19. August 2016

Erstes Heimspiel am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr gegen TSV Blaustein

Der zweite Spieltag der Fußball-Landesliga beschert den zum Auftakt siegreichen Klubs FC Heiningen, TSV Bad Boll und SV Ebersbach Aufgaben in der Fremde. Der FC Eislingen ist gewillt, sich für das 0:5 der Vorwoche in Dorfmerkingen im Heimspiel gegen TSV Blaustein (Sonntag, 15 Uhr) zu rehabilitieren.
„Die Landesliga ist brutal ausgeglichen. Es wird an jedem Spieltag überraschende Ergebnisse geben, das wird sich die komplette Runde durchziehen“, spricht Michael Kuhn die Leistungsdichte an. Der in dieser Höhe unerwartete 5:1-Erfolg des TSV Blaustein – am Sonntag Gast beim FC Eislingen – gegen Nürtingen dient dem FC-Übungsleiter als Beleg für seine Aussage. „Bis zwei Spieltage vor Schluss wird die halbe Liga um den Klassenerhalt zittern“, ist der 37-Jährige überzeugt und hofft, dass seine Blau-Weißen am Ende über dem Strich stehen werden und das Image der Fahrstuhl-Mannschaft abstreifen können. 
Den Trainerposten übernahm Kuhn von Uli Thon und sieht beim Aufsteiger genügend Qualität im Kader, um die gesteckten Ziele zu erreichen: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die trotzdem bereits über einen gewissen Erfahrungsschatz verfügt. Die Basis ist also gut. Außerdem haben wir Spieler dazubekommen, die schon Landesliga oder höher gespielt haben. Die Ausgangssituation ist insgesamt positiv“, so seine Einschätzung. „Nun gilt es für uns, daran zu arbeiten, diese Qualitäten auf den Platz zu bekommen“, ergänzt der B-Lizenz-Inhaber, der in der Jugend bereits für den Klub vom Eichenbach auflief und sich von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen will. „Wir dürfen uns keine Unruhe von außen einreden lassen, sondern müssen ruhig weiterarbeiten“, sagt Kuhn, dessen Elf zum Auftakt mit 0:5 unterlag. Dabei spiegelt das Ergebnis die Leistung nicht wider, „die erste Halbzeit war in Ordnung, ich mache den Jungs keinen Vorwurf, obwohl wir 0:3 hinten lagen.“ Gegenüber den beiden Partien im WFV-Pokal attestierte er seiner Truppe eine Steigerung: „Im Pokal hatten wir jeweils den ersten Durchgang kräftig verschlafen, das war in Dorfmerkingen besser. Wir waren präsenter.“
Der FC Eislingen leidet unter personellen Problemen und so schnell wird sich daran nichts ändern, „die Verletzungen sind langfristig. Es dauert noch einige Wochen, bis die Jungs trainieren können“, erklärt Kuhn, sieht nach der kürzlich erfolgten Verpflichtung von Henry Onwuzurike (36) allerdings keinen Bedarf, nochmals nachzulegen: „Aus meiner Sicht bleibt der Kader so, wenn nicht noch ein verrückter Glücksgriff möglich wäre.“ Der zweifache Familienvater ist Anhänger der 4-4-2-Formation, „hierin sehe ich die beste Raumaufteilung für eine Mannschaft und es kommt den Fähigkeiten der Spieler entgegen.“ Dennoch hat er in der Vorbereitung auch andere Anordnungen getestet, „aber das System wird nie ein Spiel gewinnen. Fußball ist und bleibt ein Spiel, in dem es gilt, die Zweikämpfe zu gewinnen.“

NWZ Artikel vom 19.08.2016
Andreas Böhringer

Mittwoch, 10. August 2016

2. Runde WFV Pokal: Unsere Jungs verlieren in der Verlängerung mit 1:2 gegen die SG Bettringen

In der zweiten Runde des WFV-Pokals standen sich die Landesliga-Konkurrenten FC Eislingen und SG Bettringen gegenüber. 


Markus Munz (NWZ) 

Wie in der ersten Pokal-Runde gegen den TSV Weilheim fand Fußball-Landesligist FC Eislingen auch Dienstagabend schlecht in die Zweitrunden-Partie gegen Ligakonkurrent SG Bettringen. „Wir müssen dringend schauen, dass wir künftig von Beginn an besser ins Spiel kommen“, erklärte Trainer Michael Kuhn mit Blick auf den Landesliga-Saisonstart in Dorfmerkingen.
Kuhn musste neben seinen vier Langzeitverletzten auch auf den beruflich verhinderten Maik Lissner verzichten. Seine Elf agierte in der ersten Hälfte zu passiv und ließ dem Gegner zu viel Platz. Das nutzten die Gäste zur frühen Führung. Tim Adam wurde in Strafraumnähe nicht energisch genug angegriffen und traf in der zwölften Minute mit einem trockenen Schuss in den Winkel zum 0:1. Die Gäste, wie der FC Eislingen gerade in die Landesligia aufgestiegen, hätten vor der Pause bereits alles klarmachen können. FC-Torhüter Norman Volber verhinderte mit einer Glanztat das 0:2 gegen Patrick Gräßle (43.), nur eine Zeigerumdrehung später schoss Adam die Vorlage von Jannic Maletic aus zehn Metern über das Tor.
Zur zweiten Hälfte blieb Deni Kalfic beim FC Eislingen in der Kabine, für ihn kam Alexander Söll ins linke Mittelfeld. Die Gastgeber zeigten sich gewillt, dem Spiel noch eine Wende zu geben, benötigten zunächst aber erneut eine Portion Glück, als Gräßle für die spielerisch besseren Bettringer nur den Pfosten traf (53.).
Torschütze: Kai Kara
Durch einen sehenswerten Fernschuss von Innenverteidiger Kai Kara (76.) erzwang der nicht aufgebende FC Eislingen etwas überraschend doch noch die Verlängerung. Dort geriet man nach nur drei gespielten Minuten sofort wieder in Rückstand. Arthur Feil wurde bei seinem Vorstoß nicht gestört und legte ab auf Adam, der mit seinem zweiten Treffer die Eislinger Niederlage letztlich besiegelte (93.). In der hektischen Schlussphase mit vielen Gelben Karten stellte Kuhn auf Dreierkette in der Abwehr um und warf alles nach vorne. Eine Minute vor Ende der Verlängerung traf Moritz Gutmann ins Bettringer Tor, aber Schiedsrichter Sebastian Laux hatte zuvor ein Handspiel des Eislingers erkannt und abgepfiffen.
„Läuferisch war das in Ordnung und die Moral meiner Mannschaft hat gestimmt, aber unterm Strich war es ein verdienter Sieg für Bettringen, weil wir zu viele Torchancen zugelassen haben“, erklärte Kuhn und gab zu: „Wir hätten heute auch direkt nach 90 Minuten schon ausscheiden können.“
Auftstellung + Wechsel



Spielberichte:

Remszeitung (siehe folgendes Bild)





Stimmen zum Spiel:

FC-Trainer: 
Michael Kuhn

SG Bettringen Trainer: 
Bernd Maier

FC-Spieler und Torschütze zum 1:1: 
Kai Kara

SG Bettringen Spielführer:
Lukas Hartmann


Bilder zum Spiel


Link: Bilder auf der Hompage SG Bettringen



Randnotiz:
Für das Wohl der Zuschauer sorgten die beiden verletzten Spieler der 1. Mannschaft
David "Yves Eigenrauch" Hilger, welcher auch zugleich der Stadionsprecher war und Marius Kaufmann.

v.l. David Hilger (Nr.2), Marius Kaufmann (Nr,9) und Michael Bantle

Pokal-Aus gegen Bettringen (Bericht und Bilder)

Doppelpack besiegelt K.o.

In der zweiten Runde des WFV-Pokals musste sich Fußball-Landesligist FC Eislingen der SG Bettringen mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.
MARKUS MÜNZ
Wie in der ersten Pokal-Runde gegen den TSV Weilheim fand Fußball-Landesligist FC Eislingen auch gestern Abend schlecht in die Zweitrunden-Partie gegen Ligakonkurrent SG Bettringen. „Wir müssen dringend schauen, dass wir künftig von Beginn an besser ins Spiel kommen", erklärte Trainer Michael Kühn mit Blick auf den Landesliga-Sasonstart in Dorfmerkingen.Kuhn musste neben seinen vier Langzeitverletzten gestern auch auf den beruflich verhinderten Maik Lissner verzichten. Seine Elf agierte in der ersten Hälfte zu passiv und ließ dem Gegner zu viel Platz. Das nutzten die Gäste zur frühen Führung. Tim Adam wurde in Strafraumnähe nicht energisch genug angegriffen und traf in der zwölften Minute mit einem trockenen Schuss in den Winkel zum 0:1. Die Gäste, wie der FC Eislingen gerade in die Landesligia aufgestiegen, hätten vor der Pause bereits alles klarmachen können. Doch FC-Torhüter Norman Volber verhinderte mit einer Glanztat das 0:2 gegen Patrick Gräßle (43.), nur eine Zeigerumdrehung später schoss Adam die Vorlage von Jannic Maletic aus zehn Metern über das Tor. 
Zur zweiten Hälfte blieb Deni Kalfic beim FC Eislingen in der Kabine, für ihn kam Alexander Soll ins linke Mittelfeld. Die Gastgeber zeigten sich gewillt, dem Spiel noch eine Wende zu geben, benötigten zuächst aber erneut eine Portion Glück als Gräßle fur die spielerisch besseren Bettringer nur den Pfosten traf (53.). Durch einen sehenswerten Fernschuss von Innenverteidiger Kai Kara (76.) erzwang der nicht aufgebende FC Eislingen etwas überraschend doch noch die Verlängerung. Dort geriet man nach nur drei gespielten Minuten sofort wieder in Rückstand. Arthur Feil wurde bei seinem Vorstoß nicht gestört und legte ab auf Adam, der mit seinem zweiten Treffer die Eislinger Niederlage letztlich besiegelte (93.). In der hektischen Schlussphase mit vielen Gelben Karten stellte Kuhn auf Dreierkette in der Abwehr um und warf alles nach vorne. Eine Minute vor Ende der Verlängerung traf Moritz Gutmann ins Bettringer Tor, aber Schiedsrichter Sebastian Laux hatte zuvor ein Handspiel des Eislingers erkannt und abgepfiffen.
„Läuferisch war das in Ordnung und die Moral meiner Mannschaft hat gestimmt, aber unterm Strich war es ein verdienter Sieg für Bettringen, weil wir zu viele Torchancen zugelassen haben", erklärte Kuhn und gab zu: „Wir hätten heute auch direkt nach 90 Minuten schon ausscheiden können.
So spielten sie:
FC Eislingen: Volber - Schreiber, Kalfic (46. Soll), Gutmann, Latzko, Unger, Reichert, Onwuzuruike (72. Gyesaw), Ankrah, Kara, Forzano.
SG Bettringen: Vaas - Kreilinger, Herkommer, Müller, Herr. Hartmann, Gräßle, Adam (117. Lauer). Feil, Schweidler (91. Weller), Maletic (120. Seemann).
Schiedsrichter: Laux (Tübingen).
Tore: 0:1 Adam (12.), 1:1 Kara (76.). 1:2 Adäm (93.).

Bildmaterial vom Spiel: